Das Motto dieser Serie lautet „Schönheit und Kraft”. Ihre „Schönheit” beruht auf der immensen Klangvielfalt und der Möglichkeit, selbst subtilste musikalische Phrasierungen wiederzugeben. Versierte Pianisten können die Instrumente der CF-Serie in einer bisher kaum gehörten klanglichen Expressivität regelrecht zum „Singen” bringen. „Kraft” beschreibt die einzigartige klangliche Präsenz der Instrumente, die nicht nur im Fortissimo, ja selbst bei einfühlsam gespielten Passagen bis in die letzten Winkel eines Konzertsaals vordringt. Der kraftvolle Bass und die ausgewogene Projektion aller Register setzen sich selbst in großen Sälen mühelos gegen ein Sinfonieorchester durch.
Mit dem CFIIIS Konzertflügel läutete Yamaha 1991 ein neues Kapitel der Klavierbaukunst ein. Statt sich aber auf ihren Lorbeeren auszuruhen, bereiteten sich die Entwickler sofort auf ein noch viel anspruchsvolleres Projekt vor, an dessen Anfang die Analyse aller für den Klang eines Flügels relevanten Aspekte stand. Gleich im Anschluss wurde ein Team aus Designern, Holzspezialisten, Metallurgen, Akustikfachleuten und Klavierbauern zusammengestellt. Nachdem die Klavierbauer verschiedene Prototypen hergestellt hatten, sorgten die Klavier-Techniker für die jeweils optimale Intonierung der Instrumente, die dann durch namhafte Pianisten - eingeladen durch das Artist Relations Team - in Konzerten und auf Klavierwettbewerben getestet wurden. Insgesamt haben rund 40 Personen 19 Jahre lang an der CF-Serie gearbeitet.
Das Projektteam erforschte hierbei alle Details über die Genese des Klaviertons und wie diese Erkenntnisse in die neue Konstruktion einfließen können. Mit den modernsten wissenschaftlichen Verfahren wurden die Schwingungen des Gehäuses, des Resonanzbodens, des Rahmens und der Saiten analysiert. Die Schwingungsmuster der einzelnen Obertöne, welche die Klangfarben der Töne ausmachen, wurden dank CAD-Technologie bis auf 1/1000. Millimeter genau aufgezeichnet. Mit anderen Technologien wie der Hochgeschwindigkeitsfotografie wurde das Verhalten der Saiten beim Auftreffen der Hämmer studiert.
Im Jahr 2008 war Yamaha nahezu bereit für die Serienproduktion. Vorher wurden jedoch mehrere Probespiele und Tests in großen Konzerthallen in Paris, New York und Tokio organisiert, zu denen 41 Top-Pianisten eingeladen wurden. Yamaha war übrigens nicht nur an dem Urteil von Yamaha-Künstlern interessiert, sondern fragte auch nach der Einschätzung von Pianisten, die eher selten auf einem Yamaha Flügel spielen, um eine möglichst objektive Standortbestimmung im Vergleich zur Konkurrenz zu ermöglichen. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse erlaubten es Yamaha nur die bewährtesten Spezifikationen auszuwählen und im Detail noch weiter zu verfeinern.